Leseproben

Schicksal und Verbrechen

Iván

Iván lebt in einem "Volkshaus", einem Wohnblock in einer spießigen kleinen Republik unter der Regierung der "Gerechtigkeitspartei", die jegliche Opposition unterdrückt. Ein Radio, auf dem er einen Piratensender hören kann, muss er sich schon selber bauen. Der Sender, auf den er es abgesehen hat, gehört den rätselhaften und gefährlichen Homsarecs. Kontakt mit ihnen ist verboten! Aber das hält ihn nicht ab. Ihrer freundlichen Einladung folgt er also prompt.
Er gerät mitten in eine Feier mit Bankett und einer sexuellen Darbietung, die bei ihm dann doch eher Panik auslöst... Aber die Rückkehr in sein gewohntes Umfeld stößt auf ungeahnte Schwierigkeiten. Jetzt ist er verdächtig und Ziel von staatlichen Umerziehungsversuchen.
Und schon stellt sich heraus, dass es Verbindungen gibt, die Iváns Eltern ihm bisher verschwiegen haben. Iváns Schicksal verbindet sich in dramatischer Weise mit dem des wilden Volkes und läßt niemanden unverändert.

 

Leseprobe 1

The Villa

Wie Iván in ein Haus der Homsarecs gerät. Sogar sein Vater will ihm nicht sagen, was er weiß. Alle warnen vor den "Wilden" — das hat Iván neugierig gemacht. Wenn er sich mit ihnen auf die Terrasse setzt — was kann dabei sein?

 

Leseprobe 2

Wie Iván nach der Rückkehr aus dem Knast — oder der Therapie, da scheiden sich die Geister — versucht, wieder Fuß zu fassen und ihn dennoch die Sehnsucht nach den Homsarecs nicht losläßt. Nur Rosa Konitz hat die Mittel, ihn zu trösten...

 

Leseprobe 3

Wenn Tante Elena ihn nicht noch erwischt hätte, dann wäre Iván in Petschory dem russischen Geheimdienst in die Fänge gelaufen. Denn der Spitzel Dima hat ihm eine tschechische Domina versprochen. Aber dieser Not kann auch Tante Elena abhelfen, denn in den mittelalterlichen Klostermauern von Tallinn betreibt sie ein Studio.