Der Doge & sein Sklave

Lelo/Isegrim

Kann es nicht fassen, daß er öffentlich bestraft werden soll

Die Fortsetzung

Der Doge & sein Sklave

Diese Erzählung folgt zeitlich auf den ersten Band, und wir werden einer großen Zahl der Personen wiederbegegnen. Ort ist jetzt nicht die thüringische Kleinstadt, sondern die Hauptstadt der Homsarecs, das in einer Lagune gelegene malerische Sukent, das die Homsarecs aus ruinösem Zustand gerettet haben, als alle es verlorengegeben hatten. Nachdem es 200 Jahre lang keinen Dogen gab, ist wieder einer ernannt worden und regiert diesen Haufen von unregierbaren Wilden.

Der junge Einbrecher

Im Teil 2 des Romans begegnen wir Lelo, der auf dem Seidenteppich im Haus seiner Tante zugeraucht liegt, nachdem er in ihre Villa eingestiegen ist, sie für seine Kumpels geöffnet hat. Die haben sich über die Papavers-Vorräte von Tante Nox hergemacht, die sie wegen ihrer alten Kriegsverletzungen braucht, und nun findet sie bei ihrer Rückkehr den Neffen, zerschlagenes Porzellan und beschädigte Antiquitäten. Sie ruft die Wachen und läßt den Neffen verhaften und öffentlich auspeitschen.

 

Die erste Begegnung mit dem Dogen

In seiner Not richtet Lelo ein Gnadengesuch an den Dogen, der auch richterliche Funktionen ausübt, und so begegnen sie sich. Erst einmal sieht der Doge keinen Grund für Gnade, sondern läßt ihn weiter zwischen den "Säulen des Todes" von einer Amazone hart bestrafen. Bei der nächsten Begegnung wird ihm jedoch klar, daß das nichts bessert. Der Doge sieht, daß dieser junge Mann vernachlässigt wird, und beschließt, sich seiner anzunehmen, was nicht ohne Risiko ist, denn Lelo ist schon ein ganzes Stück weit in die Kriminalität abgerutscht, und daß er sich so für ihn einsetzt, wirft auch ein schlechtes Licht auf Seine Exzellenz, das meinen wenigstens seine Gegner...

 

Es geht nicht immer friedlich

Pratizaye

Die Anführerin der nepalesischen Kriegerinnen

Zugleich ist die Stadtrepublik Sukent in Gefahr. Internationale Konzerne wollen die schlafende Schönheit wachküssen und erobern sie Stück für Stück aus dem Besitz der Homsarecs, die viel zu naiv sind, um mit Finanzen und materiellem Besitz umzugehen. Sie schließen nur mündliche Verträge, vertrauen auf ihr Herrschaftssystem der telepathischen Königswahl und werden darum gepflegt über den Tisch gezogen. Schließlich wachen sie auf und begreifen, daß sie ihre eigene Stadt werden zurückerobern müssen. Der Doge muß alle Verbündeten versammeln, auch die Amazonen und Kshatrinis, nepalesische Bogenschützinnen, treten für die Hauptstadt der Homsarecs an.

Leseproben