| Ausgabe vom
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Über Rollen: Devote Männer |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
![]() |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
DevotDies ist der Button, den sich die Männer anheften, die unten spielen wollen.In vielen Fällen ist es austauschbar mit dem Begriff "masochistisch", obwohl das ja nun zwei verschiedene Dinge sind. Ich habe den Eindruck, daß viele, die sich devot nennen, damit lediglich ausdrücken wollen, daß sie unten spielen. Und sie würden möglicherweise überrascht protestieren, wenn man sie auf die eigentliche Bedeutung des Wortes verpflichten wollte. Ich zitiere Wikipedia: "Das Wort stammt vom lateinischen devovere ab, welches gleich mehrere Bedeutungen hat: Einerseits meint es "verfluchen", andererseits auch "weihen" bzw. "heiligen". Am nächsten kommt der heutigen Verwendung allerdings die Übersetzung "hingeben". Das bekannteste Beispiel aus der römischen Geschichte ist Decius Mus (vgl. Liste der römischen Konsuln), der sich in einer Schlacht, die den Römern verlorenzugehen drohte, selbst devovierte, um die sichere Niederlage abzuwenden. Ein Priester half ihm bei dem Ritual; dann stürzte Decius sich in die Reihen der Feinde, fiel und führte so den Sieg herbei (siehe Livius). Im 15. Jh. wurde der Ausdruck devot von der katholischen Kirche für andächtige, fromme Christen benutzt, die gelobten, ihr Leben dem Glauben zu widmen." Wir stellen fest: Um sich devot zu nennen, müsste ein Mensch wenigstens im Zusammenhang mit einem Top-Sub-Verhältnis vollkommenen und opferbereiten Gehorsam leisten. Er dürfte keinen Gedanken an seine eigenen Interessen hegen, schon gar nicht an eigene Gelüste. Er schenkt sich -- für einen begrenzten Zeitraum oder bleibend -- an die Herrin/den Herrn weg. Schon im Vorfeld, im Kennenlernen, wird er bestrebt sein, der Herrschaft zu dienen, zu gehorchen, ihre Wünsche zu erfüllen und Befehle auszuführen. Die Herrschaft hat absolute Priorität, wenigstens in der Freizeit des Sub. Alle anderen Beschäftigungen stehen zurück. Der Sub hat sich in allen Dingen, die für die Herrschaft wissenswert sind, ehrlich und rückhaltlos zu offenbaren, zum Beispiel, ob anderweitige Partnerbindungen bestehen. Dies muß gleich beim ersten Kontakt offengelegt werden. Jede Lüge untergräbt das Dienstverhältnis von vornherein. Wenn das alles der Fall ist, dürftest du dich devot nennen. Noch Fragen?
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Schlangestehen und vielleicht aus der Masse erwählt werden ist für Männer eine neue Erfahrung, die die Situation ihrer Großväter auf den Kopf stellt | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
![]() |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||